[ KrassKorrekt!? ]: Henryk M. Broder: Hurra, wir kapitulieren!: Von der Lust am Einknicken

Broder Hurra, wir kapitulieren!: Von der Lust am Einknicken
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[ KrassKorrekt!? ]:

Henryk M. Broder:

Hurra, wir kapitulieren!:
Von der Lust am Einknicken

 

Broder Hurra, wir kapitulieren!: Von der Lust am Einknicken

»Das Buch ist eine scharfsinnige Gesellschaftsanalyse,
deren Argumentation so einleuchtend, so klar,
konzise und gnadenlos zwingend ist,
dass selbst ärgste ›Verfechter der Political Correctness‹
Probleme haben dürften, dagegen anzukämpfen.«

(Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Hurra, wir kapitulieren!:
Von der Lust am Einknicken

 

 

»Henryk M. Broder ist einer der scharfsinnigsten Köpfe Deutschlands, ein höchst unterhaltsamer Autor, ein Journalist mit erstaunlichem Horizont – und der ultimative Albtraum für alle Verfechter der ›political correctness‹. In diesem tragikomischen Essay analysiert Broder die gegenwärtige Appeasement-Politik Europas, die seine zerbrechlichen Freiheiten gefährdet. Sein aufrüttelndes Buch ist eindringlich, ironisch, traurig – und offenbart Broders grenzenlose Liebe zu Europa, jenem geschundenen Teil der Welt, in dem sich nach Jahrhunderten des Blutvergießens freie Gesellschaften entwickelt haben, die es unter allen Umständen zu verteidigen gilt.«

(Leon de Winter )

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»Henryk Broders jüngster Essay kommt gerade zur rechten Zeit. In gewohnt scharfsinniger und scharfzüngiger Manier geißelt er darin die weit verbreitete Appeasementhaltung gegenüber dem Islam und dem totalitären Islamismus. Broders Essay ist ein wunderbarer Aufruf, die Freiheiten und die Errungenschaften der westlichen Aufklärung gegenüber dieser Bedrohung zu verteidigen.«

(Süddeutsche Zeitung )

 

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Hurra, wir kapitulieren!:
Von der Lust am Einknicken

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Mann, sind die alle blöd! Henryk M. Broder, bekannt für seine scharfzüngigen Glossen im Spiegel, hat diesmal 180 Seiten gebraucht, um diese Erkenntnis zu formulieren. Ein Buch, in dem deutsche Tageszeitungen, französische Politiker, sächsische Entführungsopfer, Peter Zadek und noch viele mehr den immergleichen Vorwurf einstecken müssen: Ihr habt vor dem Islam kapituliert!Wer würde bestreiten, dass eine Auseinandersetzung Not tut? Wer könnte leichthin sagen, die Bedrohungen durch Anschläge und Kofferbomben nähmen nicht zu? Doch sind die Mittel, die Broder wählt, wirklich die passenden? Er erklärt Ehre, Respekt und Unterwerfung zu den Primärtugenden der Moslems — in Gegenüberstellung zu den vietnamesischen Tugenden des Fleißes und der Lernbegierde. Das sei dann der Grund dafür, dass Vietnamesen besser in die deutsche Gesellschaft integriert sind als Moslems aus der Türkei und den arabischen Ländern. Broder meint an anderer Stelle aber auch, der Islam habe Tempo, Stil und Autorität — im Gegensatz zur Langsamkeit, zur Schwerfälligkeit des westlichen Systems, das noch nicht einmal „sexy“ sei. Damit wird dann die Bedrohung durch den Islam erklärt. 

Und so geht es einem öfter bei diesem Buch: dass man nicht mehr weiß, was der Dichter mir damit sagen will? Und noch drängender stellt sich die Frage: Warum sagt er es mir auf so vielen Seiten? Meyers Lexikon definiert eine publizistische Glosse als „kurzen, polemischen Kommentar zu aktuellen Ereignissen“. Polemisch ist das Buch, aktuell und wichtig sind die Ereignisse, die besprochen werden, auch. Aber kurz? — Mathias Voigt, Literaturtest

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Hurra, wir kapitulieren!:
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LeserStimmen zum Buch:

 

Wo er Recht hat, hat er Recht, 26. Juli 2008
Von: das Häschen in der Grube „Häschen-hüpf“ –

Broder ist jemand, an dem sich die Geister scheiden. Viele nehmen ihm seinen bedingungslosen Proamerikanismus übel, dass er in Talkshows mit Stars-and-Stripes-Krawatte auftritt und, seit dem 11. September, dass er „Stimmung gegen die Moslems“ macht; besonders in Zusammenhang mit seinem Buch „Hurra, wir kapitulieren!“, das vor 2 Jahren erschienen ist, wurde ihm das vorgeworfen.

 

Broder stellt sich geschickter an als Oriana Fallaci („Ich will unsere Kultur verteidigen, verdammt!“), da er den Akzent nicht auf die Taten oder Untaten der Islamisten legt, sondern auf die Reaktionen darauf vor allem von europäischer Seite, und diese Reaktionen den islamistischen Taten und Umtrieben gegenüberstellt. Dabei zeigt sich eines: Dass der „Dialog auf gleicher Augenhöhe“ nicht stattfinden kann, solange die andere Seite nicht zum Dialog bereit ist.

Zu einem kritischen Dialog gehört die Bereitschaft zur Selbstkritik, doch darin zeichnen sich vor allem wir Europäer und weniger die Moslems aus. Man bedenke die Reaktionen offizieller Islamvertreter zu Gewalt und Terror, vonwegen „Das ist ganz untypisch für den Islam“, „Die Attentäter waren gar keine richtigen Moslems“ usw. Wenn wie vor Kurzem in der Uno die Scharia zur Diskussion gestellt wird und die Vertreter islamischer Staaten es ablehnen, darüber zu diskutieren, dann merkt man schnell, wie es um dem kritischen Dialog bestellt ist. Wer außerdem mehr über die Lust am Beleidigtsein und vom Appeasement im Kleinen erfahren will, dem empfehle ich die Seiten des Muslim Markts, wo einem nichtmuslimischen User grob über den Mund gefahren wurde, weil er die Frechheit hatte, sich „PigRace“ zu nennen.

Symptomatisch war auch eine Sendung auf Phönix, eine Diskussionsrunde zum thema „Das Kreuz mit dem Halbmond“, wo es um den Kölner Moscheebau und um Muslime unter Generalverdacht ging. Da wollte Neda Kelek die ganze Zeit was erklären, und Aiman Mazyek, ein Vertreter des Zentralrats der Muslime, dachte überhaupt nicht daran, ihr das Wort zu überlassen, er hatte sie ständig abgewürgt. Das Publikum empörte sich über Mazyek, und Guido Knopp, der die Sendung moderierte, ermahnte – das Publikum wegen seines „unzivilisierten“ Verhaltens! Er hatte es vorher jedoch nicht für nötig gehalten, Mazyek wegen dessen rüpelhaftem, in hohem Grade unzivilisiertem Verhalten zu ermahnen. Darum, um eine solche Haltung, geht es in Broders Buch.

 

Fazit: Man muss Broder nicht bejubeln, aber man muss zugeben, dass er mit diesem Buch gar nicht so falsch liegt. Er bringt es auf den Punkt: „Wer als Reaktion auf Geiselentführungen und Enthauptungen, auf Massaker an Andersgläubigen, auf Ausbrüche kollektiver Hysterie mit der Forderung nach einem »Dialog der Kulturen« reagiert, der hat es nicht besser verdient.“ Wo er Recht hat, hat er Recht.

 

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Hurra, wir kapitulieren!:
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