[ PEACE! ]: Gewaltfreiheit, als Grundprinzip.

von Nick in exsilio (FlickR)
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[ PEACE! ]:

Gewaltfreiheit, als Grundprinzip.

Von: G. W. Lästerbacke (PANOPTIKUS BLOG)


 

Eine Einführung.

Ich wurde gestern, in eine Diskussion verwickelt.
Eine inoffizielle Polizei Seite „Keine Gewalt gegen Polizisten“.

von Nick in exsilio (FlickR)Eher emotionales Gerede über Übergriffe auf Polizisten im Dienst und gewalttätige Ausländer (die in der Regel sachlich betrachtet, eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen). Das wurde aus meine Sicht nicht so bewertet, wie es bewertet werden sollte. Das Ganze betrachtend.

Es funktioniert nicht Einzelbeispiele zu bewerten. Das ist billiger Mainstream. Wenn auch aus einer privater Sicht. Wer sich ein echtes Statusbild verschaffen will. Der muss sich der Problematik philosophisch nähern. Philosophie heißt wörtlich „Alles fließt“. Dabei legt man die Betonung, auf Alles. Den das Bild einer Gesellschaft ist nur Ganzheitlich zu verstehen. So auch Ihre Probleme. Gewalt und Gewaltbereitschaft, versteht man nicht, ohne auf Alles zu blicken.

 

..

 

Unser Gesellschaftssystem ist ein gewaltverleugnendes,
aber gewaltverliebtes Gesellschaftssystem,
ob Ausländer, Deutscher oder Polizei, das ist egal.

 

Wer mitmacht ist schuldig.
Alle die, die nicht aussteigen machen mit. Das ist ein Fakt.

Ich persönlich habe mich geistig, aus diesen verlogenen Systemkreislauf von Gewalt, Gegengewalt und so genannter Staatsgewalt (die nicht weniger, als eine schlecht geführte mafiöse Struktur darstellt) verabschiedet.

 

Deshalb gestatte ich mir diese rein philosophische Sichtweise
auf ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Gewalt bereit Einzelpersonen, frei von Zuordnungen zu Bevölkerungsgruppen, sowie Mitglieder und Büttel gewaltbereiter Organisationen, die dem moralisch, verkommenen Staat dienen, sind der zuordnenden Betrachtung, über Ihr Einzelbelange entzogen.

Sie sind nicht würdig, darüber nachzudenken, ob Sie Privatleben haben oder Individuen sind. Da sie prinzipiell Teil des Problems sind. Sie haben keinen Nutzen zur Entwicklung einer gesunden, friedlichen Gesellschaft.

In der Sache gesehen, ist die verbeamtete, bezahlte seelische Bereitstellung von Gewaltpotential, nicht besser, als die Gewalt, die von Privatpersonen ausgeübt wird. Das ist eine Schutzbehauptung, das es so wäre.

Besonders der Hang zur Uniformierung von Gruppen, zeichnet bereits die Gruppe oder dazugehörige Mitglieder, als potentiell gewaltbereit aus.

Das beweist die gesamte Geschichte.

 

Die einzige Lösung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Probleme, liegt darin, diese Probleme argumentativ zu lösen. Gewaltbereite Personen und Gewalttäter sind philosophisch betrachtet unterentwickelt.

 

Diese Unfähigkeit zu zum Konsens in Verbindung mit Gewaltbereitschaft, privat oder anweisungsbedingt, verschärft unsere Situation weiterhin.

Spätestens seit den Lissabon Verträgen, die staatlich subventionierte Tötung billigt, sollte jeder vernunftbegabte Mensch wissen, das unserer Gesellschaft tiefgründig, über Gewaltvermeidung nachdenken muss.

Sonst wird das Problem, in der näheren Zukunft, unweigerlich dazu führen, Kultur und Gesellschaft, wie wir Sie kennen, zu vernichten.

Die Rede von äusseren Bedrohungen und anderen Einflüssen, ist nur Zeichen, eigener Unfähigkeit, bereitwillig den ersten Schritt zur eigenen Gewaltfrei zu tun.

Wer eine friedliche Welt schaffen möchte, wir als Erstes, seine eigenen Gedankenkonzepte hinterfragen müssen.

Und aktiv neue Ideen vorleben.

Es ist utopisch, eine Insel des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen? Nein, es ist nur nicht akzeptabel Machtverlust zu riskieren. Das ist die Intention des Staates, von Gruppen und einzelnen Gewalttätern. Diese Intention aber kann, nur existieren, solange sich gewaltbereite Menschen finden, diese Intention unterstützen. Oder aber der Meinung sind, Gewalt gegen Gewalt zu setzten.

Der Fehler liegt in vielen Köpfen. Noch zu wenige haben verstanden, das das Konzept der Kommunikation, der Schlüssel zur Lösung, fast aller Probleme der Menschen ist. Das erlernen, agressionsfreier Kommunikation ist notwendig.

 

Ich will natürlich nicht vorgaukeln, das ich zu Gandhi mutiert bin. Dazu bin ich zu sehr in der „Jetzt-Welt“ gebunden. Aber ich kann wenigstens schon einmal so frei denken, um mir ein Problem klar zu machen und bin dafür bereit, die Diskussion zu führen. Der Anfang der Lösung, ist der Wandel, der Gedankenwelt. Dazu muss man auch bereit sein, nicht personifiziert zu denken. Und von der Verfeinerung aggessionsfreier Kommunikation, bin ich auch noch Lichtjahre entfernt. Aber wie gesagt, ich versuche wenigstens eine persönliche Entwicklung anzustreben.

 

(Georg Wilhelm von Fürstenberg)

 

Wenn sich irgendwelche Berufsgruppen dadurch „angepisst“, sollten Sie vielleicht mal darüber nachdenken, ihren Standpunkt zu reflektieren. Ich stelle mich nicht über diese Leute. Ich denke nur mehr nach und unterdrücke dabei meine eigene Kleinlichkeit.

Jeder kann sich seinen eigenen kleinen Philosophen zulegen.

George W. Lästerbacke


 

Von: G. W. Lästerbacke (PANOPTIKUS BLOG)

 

Anmerkung von AdminiCus:

Danke für diesen Artikel George!
Wir finden viele interessante Gedanken und sicherlich auch Gedankenanregungen!
Leider kann ich mich mit Deiner Grundaussage nicht so wirklich anfreunden..

Nach meinem Befinden spielt es sehr wohl eine Rolle, welche Gruppen sich bei diesem Thema besonders aggressiv hervor tun!  Und in wie weit diese Personen überhaupt an einem friedvollen Miteinander gelegen ist, in wie weit ihnen überhaupt nach debattieren der Sinn steht!  Und nicht zuletzt: In wie weit sind sie überhaupt mental dazu fähig sich auf irgendwelche Argumentationen und Diskussionen einzulassen..?

Zitat:

Die einzige Lösung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Probleme, liegt darin, diese Probleme argumentativ zu lösen. Gewaltbereite Personen und Gewalttäter sind philosophisch betrachtet unterentwickelt.

Eben dies schließt sich -meiner Meinung nach-  so gut wie aus!
Gerade wer „philosophisch betrachtet unterentwickelt“ ist, wird sich jeder Argumentation verschließen. Ja er kann sie nicht einmal halbwegs würdigen!  Bestenfalls wird der Versuch mit einem: „Du bist doof!“ oder „SO eine Scheiße  aber auch!“  quittiert.

Ja gerade weil sich bestimmte Leute nicht adäquat auszudrücken wissen, weder argumentieren noch diskutieren können, „argumentieren“ diese mit gewalttätigen „Argumenten“ .. 

Doc GermaniCus

 

 









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