[ Kritik! ]: Demokratie: Der Gott der KEINER ist!

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Hans-Hermann Hoppe:

Demokratie. Der Gott, der keiner ist!

 

Schlag nach bei Hans Hermann Hoppe: Freiheit statt Demokratie !
HOPPE: Demokratie. Der Gott, der keiner ist

 

English: German philosopher of Austrian School...
English: German philosopher of Austrian School of Economics Hans-Hermann Hoppe giving a lecture in Mises University 2008 (Photo credit: Wikipedia)

Dieses Buch ist frenetisch bejubelt und donnernd verdammt worden: Es ist eine fulminante Kritik an Idee und Praxis der westlichen (Medien-)Demokratien, denen Hoppe vorwirft, unter der Fahne der Freiheit die Unfreiheit zu organisieren und die Gegenwart aus der Zukunft zu subventionieren. Hoppe kommt aus dem Umfeld der amerikanischen „libertarians“, die man sich hierzulande gern als „anarcho-kapitalistisch“ erklärt.

Aber: Seine Demokratie- und Staatskritik atmet kulturkonservativen Geist, und die staatlich betriebene kulturelle Deregulierung erscheint ihm eher als organisierte Dekadenz. Der Beifall hiesiger Staatskritiker, die ja ein recht buntes Völkchen in „anarcho-sozialistischen“ und „anarcho-kapitalistischen“ Farben bilden, ebbt an dieser Stelle recht schnell ab.

 

Seine Sympathie für den ist ebenfalls recht gering und erscheint ihm als eine Folge staatlich veranlaßte Fehlallokationen. Stattdessen setzt er auf eine „natürliche Ordnung“, die sich

Hoppe: Freiheit statt Demokratie !
immer dann ergäbe, wenn sich die assoziative Kraft der Menschen frei und unüberwältigt durch staatliche Machtursupation organisch entfalten könne. Auch wenn man diese Zuversicht – ersichtlich erwachsen aus der amerikanischen „Staatsbildung von unten“ – nicht teilt: Hoppes Großpamphlet, das in den USA mittlerweile in der 4. Auflage vorliegt, ist allein schon deshalb hoch empfehlenswert (und vergnüglich), weil es die hierzulande erprobten und festgebackenen Frontstellungen souverän (und zum beidseitigen Entsetzen der darin fest Eingegrabenen) völlig durcheinanderwirbelt.

 HOPPE: Demokratie. Der Gott, der keiner ist

 

 Textproben:

 

„Die Masse der Menschen, wie La Boétie und Mises erkannten, besteht immer und überall aus ‚Rohlingen, ‚Dummköpfen‘ und ‚Narren‘, die leicht getäuscht und in gewohnheitsmäßige Unterwerfung gedrückt werden können. So akzeptieren und wiederholen heutzutage die meisten Menschen, überschwemmt von frühester Kindheit an mit Regierungspropaganda in öffentlichen Schulen und Bildugseinrichtungen durch öffentlich beglaubigte Intellektuelle, gedankenlos Unsinn wie den, dass Demokratie Selbstbestimmung bedeute und die Regierung vom Volke, durch das und für das Volk da sei.

Und selbst wenn sie diese Täuschung durchschauen, akzeptieren sie weiterhin fraglos die demokratische Regierung, weil sie sie angeblich mit einer Vielfalt von Gütern ud Zuschüssen versorgt. Diese ‚Narren‘, bemerkt La Boétie, erkennen nicht, dass sie ‚lediglich einen Anteil ihres eigenen Eigentums zurückgewinnen und dass ihr Herrscher ihnen nicht geben könnte, was sie erhalten, ohne es ihnen vorher weggenommen zu haben.‘ Von daher muß jede soziale Revolution notwendig mit nur einigen wenigen ungewöhnlichen Menschen beginnen: mit der natürlichen Elite.“

(Hans-Hermann HOPPE: Demokratie. Der Gott, der keiner ist, S.196)


„Die sukzessive Ausdehnung des Wahlrechts und schließlich die Etablierung des allgemeinen Wahlrechts für Erwachsene bewirkte innerhalb eines jeden Landes, was eine Weltdemokratie auf dem gesamten Globus bewirken würde: sie setzte eine scheinbar unaufhaltbare Tendenz in Richtung Vermögens- und Einkommensumverteilung in Gang.

Eine Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht, kombiniert mit ‚freiem Zutritt‘ zur Regierung, bedeutet, dass jeder Mensch und sein persönliches Eigentum in Reich- und Zugriffsweite eines jeden anderen gelangt.“

(Hans-Hermann HOPPE: Demokratie. Der Gott, der keiner ist, S.202)

 

 

„Indem Nichtkriminelle, inklusive Kriminalitätsopfer gezwungen werden, für den Gefängnisaufenthalt von Kriminellen zu bezahlen (statt Kriminelle zu zwingen, ihre Opfer zu kompensieren und für die vollen Kosten ihrer Festnahme und ihres Wegschlusses aufzukommen), wird Kriminalität zunehmen.

Indem Unternehmen durch Programme zur bevorzugten Behandlung (Antidiskriminierungsprogramme) gezwungen werden, mehr Frauen, Homosexuelle, Schwarze oder andere Minderheiten zu beschäftigen, als sie möchten, wird es mehr beschäftigte Mitglieder dieser Gruppen geben und weniger Arbeitgeber sowie männliche, heterosexuelle und weiße Beschäftigte.“

 (Hans-Hermann HOPPE: Demokratie. Der Gott, der keiner ist, S. 207)

 

 

HOPPE: Demokratie. Der Gott, der keiner ist

 

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