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Der Pfandring: ökologisch, sozial & sinnvoll!

"Der Pfandring ist der Trauring für Ökologie und Soziales!"

© 2013 Pfandring by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.
© 2013 Pfandring by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.
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Der Pfandring:
ökologisch, sozial & sinnvoll!

Der Pfandring ist der Trauring für Ökologie und Soziales!

 

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Scherben bringen kein Pfand
Scherben bringen kein Pfand (Photo credit: hmboo)

Der Pfandring ist ein Zusatz für öffentliche Mülleimer zum Abstellen von Pfandflaschen. An jeder Ecke der Stadt gibt es pfandpflichtige Flaschen und Dosen zu kaufen, allerdings gibt es weitaus weniger Annahmestellen die zur Rücknahme verpflichtet sind und da das Flaschen- und Dosenpfand darüber hinaus vergleichsweise gering ist, ist die Hemmschwelle es einfach wegzuwerfen ähnlich gering. 

Gelangt Glas in den Restmüll wird es, wie bei Restmüll üblich, verbrannt und der Rohstoff der praktisch unendlich wiederaufbereitet werden kann geht verloren. Menschen mit unterschiedlichsten sozialen Hintergründen sammeln Pfandflaschen um sich ein Zubrot zu verdienen, dafür müssen sie in die Mülleimer greifen, in denen sich neben Speiseresten auch Scherben, Spritzen oder Hundekottüten befinden können.

 

© 2013 Pfandring by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.
© 2013 Pfandring
by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.

Parallel hat sich zwar das Verhalten entwickelt, Pfandflaschen auf Mülleimer zu stellen um damit den Pfandsammlern entgegen zu kommen. Häufig fallen die Flaschen jedoch von der schmalen Oberseite herunter und zerbrechen – die Scherben stellen eine Gefahrenquelle dar und sorgen für erhöhten Reinigungsaufwand und Kosten.

Sozial, ökologisch und ökonomisch:

Durch den Pfandring können Passanten ihr Leergut guten Gewissens abstellen und Pfandsammler müssen nicht unwürdig in die Mülleimer greifen. Flaschen und Dosen bleiben im Recyclingkreislauf und werden nicht mehr verbrannt. Weniger Kosten, weniger CO2-Ausstoß durch weniger fälschlich verbrannte Wertstoffe. Geringerer Reinigungsaufwand für die Stadt.

Der Pfandring generiert zudem Bewusstsein für die Thematik und ist ein starkes Kommunikationsobjekt für ein bewussteres Miteinander.

Jede Stadt hat in der Regel ein Hauptmodell, worauf das Prinzip einfach angepasst werden kann.

Material: Stahl

© 2013 Pfandring by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.
© 2013 Pfandring by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.

 

© 2013 Pfandring by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.
© 2013 Pfandring by Paul Ketz / Fotos: Markus Diefenbacher.

 

„Mit dem Pfandring wird die sonst weggeworfene Flasche zum Geschenk – für die, die es wirklich brauchen. Ein alltägliches Problem wird durch einfaches additives Design überzeugend gelöst.
Der Pfandring ist der Trauring für Ökologie und Soziales. In der ersten Phase kann er nachträglich an die Hundertausende Sammelbehälter angebracht werden, die bereits eingesetzt werden. Mittelfristig kann er gleich bei der Produktion in neue Sammelbehälter integriert werden.“ 

(Prof. Dr. Rainer Grießhammer)

 

Weitere Informationen unter: Pfandring

 

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