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Doc GermaniCus, 28/08/08:
Die Reichsautobahn:
Hitlers Beton-„Straßen des Führers”
Die Reichsautobahn
Als es noch galt die Strassen staubfrei zu bekommen..
Um nur wenige andere Projekte des 3. Reiches ranken sich soviele Mythen, Gerüchte und Mutmassungen, wie um das “Projekt Reichsautobahn”. Hier blosse Arbeitsbeschaffungsmassnahme, dort Vorbereitung für den Krieg. Die einen halten die deutsche Autobahn für eine Kopie amerikanischer Vorbilder, die anderen sagen, die Pläne wären schon jahrelang in den Schubladen der Weimarer Republik gelegen.
Überlegungen für reine “Nur-Autostrassen” gab es bereits vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland. Bereits 1912 (13!?) wurde bei Berlin die ersten Kilometer gebaut. Der Italiener Dr. Piero Puricelli war ein weiterer Vorreiter der Autobahnidee. Unter seiner Leitung wurden bereits 1929 eine private Autobahn-Gesellschaft gegründet, die mit dem Bau der ersten italienischen Autostrada begann.
Die Reichsautobahn: Ein Zeitzeuge erzählt
Faszinierende beeindruckende Technik, kann ich da nur sagen!
…
Im folgenden Video kommen Zahlen auf den Tisch: ca. 250.000 Arbeitsplätze auf der Strasse und bei den Zulieferern hätte das Projekt Reichsautobahn geschaffen. Das wären ca. 5% der Arbeitslosen von 1933 gewesen. Wobei einige Facharbeiter sicherlich bereits vorher in Arbeit standen. Also als reine ABM-Massnahme scheidet die Autobahn damit schon einmal aus! OK.. der Mann am Ende des Vid´s ist anderer Meinung..! *ggg*
Die Reichsautobahn: innovationen im Brückenbau!
Die Aera der Stahlbrücken beginnt..!
Auf der Internetseite Dessau-Geschichte.de heisst es:
Die Wahl der Standorte zeigte, das es nicht die Absicht der Nationalsozialisten war, möglichst schnell ein funktionstüchtiges Straßennetz zu schaffen. Vielmehr stand die Publikumswirksamkeit der Aktionen im Vordergrund - in allen Regionen des Reichs begannen die Arbeiten. Der zügige Ausbau der vorwiegend den Fremdenverkehr fördernden Strecke München-Chiemsee-Salzburg bestätigt diese These. Bei der Streckenlegung fanden landschaftliche Besonderheiten und Kulturdenkmäler besondere Berücksichtigung.
Die Menschen sollten die Schönheiten und Bauwerke ihres wieder erstarkten Vaterlandes buchstäblich „erfahren“. Dieser Richtlinie ent-sprechend nahm man bei der Projektierung auch Umwege in Kauf. Interessant ist auch, daß persönliche Interessen und Wünsche einflußreicher Persönlichkeiten bei der Festlegung des Streckenverlaufs durchaus berücksichtigt wurden. Beispielsweise teilte Todt am 1. März 1934 mit, daß den „…Wünschen der Frau von Bismarck, die Autobahnlinie näher an das Gut Wollig heranzurücken…“entsprochen worden ist.
Auch die Wünsche von Regierungsmitgliedern bezüglich der Linienführung wurden erfüllt. Im Falle von Rudolf Heß wurde auf dessen Wunsch nicht nur die Strecke um einige hundert Meter verlegt, es wurde sogar eine inoffizielle Auf- und Abfahrtsmöglichkeit geplant. Neben den oben genannten Momenten spielten offenbar auch raumerschließende und strategische Fragen eine Rolle, wenn es darum ging, den Streckenverlauf der Reichsautobahnen Festzulegen, wobei dem militärischen Aspekt keine allzu große Bedeutung beigemessen werden sollte.
Quelle: Dessau-Geschichte.de
Hervorhebung vom Editor!
Bullshit! Schon wieder eine Nachkriegs-Propagandalüge widerlegt! Die Reichsautobahn war nicht in erster Linie DIE Abm-Massnahme, mit der Hitler die Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen wollte. Sondern mit der Autobahn wurden für die damalige Zeit dringend notwendige Verbesserungen der Infrastruktur getätigt. Damals war der Grossteil der Strassen immer noch auf Pferdefuhrwerke ausgelegt. Ein Auto das theoretisch 120km/h schnell war, kam kaum über einen Schnitt von 50-60 km/h hinaus. Die Bedeutung die im 19. Jahrundert die Eisenbahn für die Wirtschaft hatte, hatte nun die Autobahn übernommen. Erst als zu Beginn des Projektes Reichsautobahn die Deutsche Reichsbahn mit ins Boot genommen wurde, gab diese den Widerstand gegen die schnellen Strassen endgültig auf.
Autobahn – Schnelle Straßen!
Kommentierter Ausschnitt aus dem Autobahn-Werbefilm
“Schnelle Straßen” aus den 30er Jahren:
Zwei Mercedes-Cabrios unterwegs auf der Landstraße
und der neugebauten Reichsautobahn.
Es hat mich wirklich sowohl sehr überascht, als auch beeindruckt, welche Überlegungen damals alles berücksichtigt wurden! Beton war das Baumaterial erster Wahl, weil er vom zu importierenden Erdöl unabhängig machte. Die Strassen wurden später zunehmend der Natur und dem Landschaftzsverlauf angepasst. Ein Video zeigt sogar, wie um einzelne Bäume herum gebaut wurde! 70 Jahre später undenkbar! Heute würde die Kettensäge sprechen..!
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[...] laufen als in D? Ich weis auch nicht wofür > ich KFZ-Steuer bezahle. Für die Instandhaltung der Strassen > jedenfalls nicht! Frechheit! Die KFZ-Steuer berechnet sich ja auch nicht nach [...]