[ SÜeCHTIG! ]: Soziale Netzwerke machen abhäengig!

~

[ deutsch | german ]

Unterwegs ins Internet: FaceBook & Co. von überall aus!
Für viele schon ein MUSS..?

Einsamkeit droht, wenn man plötzlich ohne Social Networks auskommen muss (Foto: pixelio.de/Donner)
Einsamkeit droht, wenn man plötzlich ohne Social Networks auskommen muss (Foto: pixelio.de/Donner)

 

[ SÜCHTIG! ]:
Soziale Netzwerke machen abhängig!

Schon 24 Stunden ohne Facebook unterbrechen das Sozialleben!

-

Washington D.C./Zürich (pte/26.04.2010/13:58) – Soziale Netzwerke sind für ihre Nutzer bereits so wichtig, dass ein Verzicht suchtartige Entzugserscheinungen hervorrufen kann. Das behaupten US-Forscher von der University of Maryland http://www.umd.edu. Für die Aktion “24 Hours:Unplugged” verzichteten 200 Studenten einen Tag lang völlig auf jede Art digitaler Medien und bloggten anschließend über ihre Erfahrungen.

Entzug wie bei Alkoholsucht

“Wir waren überrascht, wie viele zugaben dass sie unglaublich abhängig von Medien sind. Bei vielen ist der Verzicht darauf nicht eine Frage des Wollens, sondern des Könnens”, wird Studienleiterin Susan D. Moeller in der Pressemeldung zitiert. Häufig war das verzweifelte Verlangen danach, doch wieder online zu kommen, viele berichteten von Unruhe, extremer Nervosität, Spannung und Verrücktheit, was ähnliche Zeichen wie bei Entzug von Alkohol- und Drogensüchtigen sind.

Besonders bei Social Networks und SMS fiel der Verzicht schwer, zeigten die sehr ausführlichen Rückmeldungen. 18- bis 21-jährige Studenten nutzen heute laut Studie ständig Facebook, während Handy und E-Mail mit großem Abstand dahinter weitere Formen sind, um in Kontakt mit Freunden und informiert zu bleiben. Moeller geht soweit, das Leben ohne Social Media in der heutigen Welt mit dem “Leben ohne Freunde und Familie” gleichzusetzen.

Läuterung durch längeren Verzicht

In einer ähnlichen Schweizer Studie verzichteten “Facebook-Junkies” kürzlich ein ganzes Monat lang auf ihre Gewohnheit – für eine Belohnung von 300 Franken. Studienleiter Dominik Orth sperrte dazu vor den Augen der Probanden deren Facebook-Passwörter. “Besonders der Anfang des Verzichts ist sehr emotionsgeladen. Manche sagten, sie fühlten sich als sei die Mutter gestorben, als würde der Wohnungsschlüssel abgenommen oder als würde am Flughafen persönliches Gepäck inspiziert”, berichtet der Psychologe bei der Agentur Rod http://www.rod.ag im pressetext-Interview.

Auch wenn in diesem längeren Versuch andere Medien erlaubt waren, fühlten sich die Probanden von der Welt abgeschnitten und sozial ausgegrenzt, besonders gegenüber den noch Eingeloggten. “Die meisten berichteten aber auch von Vorteilen im Verlauf der Studie. Das Selbstbild wurde wichtiger als das Fremdbild, sie fühlten sich im Alltag ruhiger und nutzten die gewonnene Zeit”, so Orth. Die meisten gaben nach dem Monat an, sie würden Facebook nun effizienter nutzen und sich “in weniger dekadent häufiger Form” einloggen. Künftig ganz auf Facebook verzichten wollte allerdings keiner.

Verpflichtung zum Einloggen

In der Schweiz verfügen 70 bis 80 Prozent aus der Gruppe der 15- bis 30-Jährigen über ein Facebook-Konto, was Orth als “enormen Standortvorteil” des sozialen Netzwerkes bezeichnet. Zur Sucht trage vor allem das Gefühl der Nutzer bei, zum zumindest täglichen Einloggen verpflichtet zu sein. Dieses sei ein Ritual, das den Alltag stabilisiere. “Damit ist Facebook jedoch nicht nur Entertainment, sondern auch ein hoher Stressfaktor”, so der Schweizer Studienleiter.


Johannes Pernsteiner




Bookmark and Share

Verwandte Artikel:

[ Sensation! ]: Über 1 Meter langer Fußabdruck eines Riesenmenschen in Afrika entdeckt
[ Sensation! ]: Über 1 Meter langer Fußabdruck eines Riesen…
Posted 54 Tage ago

In der Nähe von Mpaluzi an der Swaziland Grenze in Südafrika wurde ein bisher nicht für möglich gehaltenes archäologisches Artefakt entdeckt. Es handelt sich um einen etwa 130 cm langen Fußabdruck eines vermutlich menschlichen Wesens.

[ Achtung! ]: Prof. Don Huber: Erhöhte Unfruchtbarkeitsraten und spontane Fehlgeburten dank grüner Gentechnik und Glyphosat
[ Achtung! ]: Prof. Don Huber: Erhöhte Unfruchtbarkeitsraten…
Posted 54 Tage ago

Die Bezeichnung "Grüne Gentechnik" hört sich sehr neutral an. Die Industrie suggeriert damit eine aufs Allgemeinwohl ausgelegte Notwendigkeit, die es zu fördern gilt. Dass ein solcher Begriff aber nicht zwingend die Wirklichkeit widerspiegeln muss, sondern im Gegenteil, die "Grüne Gentechnik" dazu benutzt wird, fatale Folgen für Mensch, Tier und Umwelt zu kaschieren, legte Don Huber, der amerikanische Professor für Pflanzenpathologie, in einem Vortrag in Romrod in erschreckender Genauigkeit dar.

Sippenhaft und KollektivSchuld.
[ Sippenhaft! ]: KollektivSchuld..? „Deutsche Schuld 1933 – …
Posted 66 Tage ago

Ein Politikwissenschaftler hat die Naziwahn-Einpeitscher in die Schranken gewiesen, welche die einfachen Bürger mit ihrem linkspolitisch motivierten Kollektivschuld-Wahn in Geiselhaft halten.

[ VORsicht! ]: Haare färben unter 16 verboten!
[ VORsicht! ]: Haare färben unter 16 verboten!
Posted 82 Tage ago

Vom ganz normalen Wahnsinn der Kosmetikindustrie:

[ VORsicht! ]: Facebook: Betrüger geben sich als Amazon aus!
[ VORsicht! ]: Facebook: Betrüger geben sich als Amazon aus!
Posted 102 Tage ago

Schon eine geraume Zeit lang warnen Banken vor Phishing-E-Mails. Jetzt besteht eine neue Gefahr der Phishing-Anzeigen auch auf Facebook.

PreviousNext
Verfasst von auf 3. Juli 2010. Abgelegt unter Allgemeines, Deutschland, Gesellschaft, Internet, SOZIOlogie. Du kannst jedem Kommentar zu diesem Artikel folgen durch RSS 2.0. Du kannst kommentieren oder zu diesem Artkel trackbacken

Hinterlasse eine Antwort

Connect with:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


vier − 3 =

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>